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04.12.2017, 08:35 Uhr | Nando Strüfing
Steineke: Forderung nach höheren Mindestabständen ist gerechtfertigt
Das Landesamt für Umwelt des Landes Brandenburg hat für zukünftige Windrad-Projekte im Land strengere Schallschutzvorschriften angekündigt. Der Bundestagsabgeordnete für den Nordwesten Brandenburgs, Sebastian Steineke, begrüßt diese Maßnahme und hofft auf ein generelles Umdenken bei der rot-roten Landesregierung.
 
Der CDU-Abgeordnete kämpft mit seinen Parteikollegen im Land und in den Kommunen schon lange für höhere Mindestabstände zwischen Windrädern und Wohngebieten. „Die SPD hat eine Verlängerung der Öffnungsklausel für die Länder, über den 31.12.2015 hinaus höhere Mindestabstände festlegen zu können, im Bund blockiert und höhere Abstände im Landtag gemeinsam mit dem linken Koalitionspartner abgelehnt,“ erinnert sich Steineke. „Dass das Landesumweltamt nun offiziell Probleme mit dem Schallschutz erkannt hat und gegen eine zu hohe Lärmbelastung durch Windräder vorgehen will, zeigt, dass höhere Mindestabstände mehr als geboten sind, um die Menschen zu schützen,“ so der CDU-Mann. Er fordert die Landesregierung zum wiederholten Mal auf, mit geeigneten Maßnahmen auf höhere Abstände hinzuwirken. 
Steineke stelle nach wie vor nicht die Energiewende in Frage. Dennoch seien insbesondere im Nordwesten Brandenburgs immer größere und neue Windkraftgebiete in der Diskussion. „Bei vielen Menschen schwindet jedoch zusehends die Akzeptanz aufgrund der Nähe von Windrädern zu Wohngebieten. Wir brauchen einen gerechten Interessenausgleich, der auch das Verständnis in der Bevölkerung wieder stärkt,“ so Steineke abschließend.
 
05.12.2017, 10:46 Uhr